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Home-Office beleuchten: der Ratgeber für konzentriertes Arbeiten

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Modern beleuchtetes Home-Office mit Schreibtischleuchte seitlich am Arbeitsplatz und indirektem Bias-Light hinter dem Monitor, blendfrei und konzentrationsfördernd
Modern beleuchtetes Home-Office mit Schreibtischleuchte seitlich am Arbeitsplatz und indirektem Bias-Light hinter dem Monitor, blendfrei und konzentrationsfördernd

Gutes Licht im Home-Office ist kein Luxus, sondern die Basis für konzentriertes, ermüdungsfreies Arbeiten. Das richtige Zusammenspiel aus Grundlicht, gezieltem Arbeitsplatzlicht und blendfreier Bildschirmbeleuchtung schont die Augen, hält die Konzentration hoch und lässt Sie im Videocall gut aussehen. Dieser Ratgeber gibt Ihnen den kompletten Überblick, wie Sie Ihr Arbeitszimmer optimal beleuchten.

Was gutes Arbeitslicht leisten muss

  • Konzentration: ausreichend helles, gleichmäßiges Licht hält wach und fokussiert.
  • Augen schonen: keine starken Hell-Dunkel-Kontraste, kein Flimmern, keine Blendung.
  • Bildschirmarbeit: keine Reflexe und Spiegelungen auf dem Monitor.
  • Videocalls: das Gesicht weich und gleichmäßig ausgeleuchtet.

Die Lichtebenen im Home-Office

Lichtebene Aufgabe Typische Leuchten
Grundlicht Gleichmäßige Raumhelligkeit Deckenleuchte, Einbauspots
Arbeitsplatzlicht Helles, blendfreies Licht auf dem Schreibtisch Schreibtischleuchte
Bildschirm-/Stimmungslicht Reduziert Kontrast, entspannt die Augen indirekter LED-Streifen hinter dem Monitor

Erst das Zusammenspiel dieser Ebenen ergibt ein ergonomisches Arbeitslicht – eine einzelne Deckenlampe reicht nicht.

Grundlicht: gleichmäßig und blendfrei

Das Grundlicht sorgt für die Allgemeinhelligkeit im Raum. Ideal sind eine flächige Deckenleuchte oder gleichmäßig verteilte Einbauspots. Wichtig: blendfrei und so positioniert, dass sich nichts im Monitor spiegelt.

Arbeitsplatzlicht am Schreibtisch

Zusätzlich zum Grundlicht braucht die Arbeitsfläche gezieltes Licht. Eine Schreibtischleuchte liefert die nötige Helligkeit direkt dort, wo Sie schreiben und lesen. Auf der Arbeitsfläche gelten rund 500 Lux als Richtwert. Details in „Schreibtisch richtig beleuchten".

💡 Tipp: Stellen Sie die Schreibtischleuchte seitlich von der Schreibhand auf – bei Rechtshändern links, bei Linkshändern rechts. So werfen Hand und Stift keinen Schatten auf das, was Sie gerade schreiben.

Bildschirmarbeit: Reflexe vermeiden

Der häufigste Fehler ist Blendung auf dem Monitor. Vermeiden Sie helle Lichtquellen und Fenster direkt im Blickfeld oder hinter dem Bildschirm. Ein indirektes Licht hinter dem Monitor – ein sogenanntes Bias-Light – reduziert den harten Kontrast zwischen hellem Bildschirm und dunkler Wand und entspannt die Augen. Wie Sie das mit einem LED-Streifen umsetzen, zeigt „Monitor-Hinterleuchtung (Bias-Light)".

Licht für Videocalls

Für professionelle Videocalls kommt das Licht am besten weich und frontal von vorne – nicht von hinten (Gegenlicht) und nicht allein von oben (harte Schatten). Wie Sie sich ins beste Licht setzen, lesen Sie in „Das richtige Licht für Videocalls".

Lichtfarbe und Helligkeit

  • Neutralweiß (4000 K) tagsüber – es fördert Konzentration und Wachheit.
  • Warmweiß (2700–3000 K) abends – für ein ruhigeres, wohnliches Arbeiten.
  • Am flexibelsten sind dimmbare oder CCT-Leuchtmittel, deren Lichtfarbe sich dem Tagesverlauf anpassen lässt.
  • Achten Sie auf eine gute Farbwiedergabe (CRI/Ra > 90).

Wie Kelvin-Werte wirken, erklärt „Welche Farbtemperatur für welchen Raum?"; zur Helligkeit hilft „Lumen in Watt umrechnen".

Blendung und Ergonomie

Achten Sie auf blendfreie Leuchten (niedriger UGR-Wert) und darauf, dass keine Lichtquelle direkt im Sichtfeld liegt. Dimmbares Licht hilft, die Helligkeit an Tageszeit und Aufgabe anzupassen – passende Dimmer finden Sie unter LED-Controller & Dimmer.

In 4 Schritten zum Arbeitslicht

  1. Grundlicht setzen: gleichmäßige, blendfreie Raumbeleuchtung.
  2. Schreibtisch beleuchten: Schreibtischleuchte seitlich, ca. 500 Lux.
  3. Bildschirm entlasten: Reflexe vermeiden, Bias-Light hinter den Monitor.
  4. Lichtfarbe steuern: neutralweiß am Tag, warmweiß am Abend, dimmbar.

Häufige Fragen

Welche Lichtfarbe ist im Home-Office am besten?
Tagsüber neutralweiß (4000 K) für Konzentration, abends warmweiß (2700–3000 K). Dimmbare oder CCT-Leuchten vereinen beides.

Wie hell sollte der Schreibtisch beleuchtet sein?
Als Richtwert rund 500 Lux auf der Arbeitsfläche – mit einer Schreibtischleuchte zusätzlich zum Grundlicht.

Wie vermeide ich Reflexe auf dem Monitor?
Keine hellen Lichtquellen oder Fenster direkt im Blickfeld; ein indirektes Bias-Light hinter dem Monitor senkt den Kontrast.

Wohin gehört die Schreibtischleuchte?
Seitlich von der Schreibhand – bei Rechtshändern links, bei Linkshändern rechts, um Schatten zu vermeiden.

Sie richten Ihr Home-Office ein und sind unsicher bei Grundlicht, Schreibtischleuchte oder Bildschirmlicht? Unser Team berät Sie gerne – für ein Arbeitszimmer, in dem Sie konzentriert und entspannt arbeiten.